Supply Chain Management

Anlagen produktiv nutzen – Produktion clever planen – Prozesse optimieren

Wie wirtschaftlich ist die Nutzung Ihrer Herstell-, Abfüll- und Verpackungsanlagen? Moderne Anlagen sind investitionsintensiv und binden sehr viel Kapital. Sie sollten daher so effektiv wie möglich genutzt werden!

Gleichzeitig sind Qualitätsanforderungen an das Produkt zu erfüllen – und die Anlagen müssen zum Erhalt einer möglichst langen Nutzungsdauer und hohen Ausstoßleistung optimal gepflegt und gewartet werden.

Um den Anteil an unproduktiver Anlagenzeit möglichst gering zu halten, sollte die Produktionsplanung – neben ihrer Aufgabe, die Primärbedarfe zu decken – mit Intelligenz zur effizienten Anlagennutzung ausgestattet werden.

 

Produktionsprozesse können durch Monitoring in ihrer Effizienz beurteilt und verbessert werden.

Damit werden die Wertschöpfung des Unternehmens signifikant gesteigert und die Deckungsbeiträge erhöht. 

 

Die Bavaria Consulting in München betreibt Supply-Chain-Optimierung von FMCG-Unternehmen, analysiert Prozesse und erstellt Konzepte für operativ komplexe Situationen, und setzt diese mit dem Kunden um.

 

Kapazitätsengpässe sind Auslöser, um über eine Optimierung oder Ausweitung des Anlagenparks nachzudenken. Moderne Anlagen sind teuer, Ersatzbeschaffungen ohne gleichzeitige Leistungssteigerungen oder Qualitätsverbesserungen rechtfertigen häufig aus wirtschaftlicher Sicht keine Investition. Daher lohnt sich ein genauer Blick auf die vorhandenen Prozesse. Kann man sie schneller machen, ohne den Anlagenwert oder Produktqualität zu gefährden? Kann man unproduktive Anlagenzeiten verkürzen und so mit den vorhandenen Anlagen mehr Ausstoß erreichen? Die Antwort ist in vielen Fällen: ja!

 

Gute Effizienzsteigerungsprogramme haben zum Ziel, ohne großen Investitionsaufwand Effizienzen und Kapazitäten um mehr als 20 % zu steigern. Hierzu setzt Bavaria Consulting sowohl bewährte analytische Methoden als auch die Simulation der Materialflüsse und der Materialbestände ein.

Grundlage ist immer eine gut funktionierende Verkaufs- und Operationsplanung (Sales & Operations Planning S&OP).

Die Absätze einzelner Artikel können saisonal deutlich schwanken und sind bedingt prognostizierbar. Haltbarkeiten, Forderungen des Handels und Lagerkapazitäten geben vor, mit welchen Reichweiten die Produkte maximal hergestellt werden können.

Es wird geprüft, ob die Absatzplanung am Puls der Verkaufsaktivitäten ist und ob die Primärbedarfe mit ausreichender Frequenz, Schnelligkeit und Genauigkeit an die Beschaffung und Produktion kommuniziert werden. Wie stark verändert sich mein Absatz pro Planungsperiode? Welche Einflüsse beeinflussen diese Veränderungen? Wie muss ich in der Beschaffungsplanung auf diese Veränderungen reagieren? Hieraus wird ein optimales Kommunikationsmodell zwischen Verkaufsorganisation und Supply Chain Management entwickelt.

Die meisten FMCG-Unternehmen sind Serienfertiger und stellen ihre Produkte „made-to-stock“ her, beschaffen sie also für einen optimierten Lagerbestand, der eine hohe Verfügbarkeit für den Verkauf garantiert.

Produktportfolio

Innerhalb des hergestellten Produktportfolios unterscheiden sich die Artikel sowohl in ihren Bedarfsmengen als auch in ihren kunden- und produktionsspezifischen Eigenschaften, sowie unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Produktportfolio

Eine optimale Produktions- und Anlagenbelegungsplanung garantiert hohe Effizienz der Produktion, sowie ausreichende Kapazität.

Hygieneanforderungen und Formatvielfalt bedingen in der Regel relativ komplexe und personal- und zeitintensive Wasch- und Wechselvorgänge. Diese Wechsel an sich sind meist zwingend erforderlich. Ihre Häufigkeitsfrequenz und Dauer lassen sich aber oft verringern.

Die Anlagenbelegungsplanung eines Serienfertigers baut meist auf einer grob wiederkehrenden Produktionsfolge auf. Um diese zu standardisieren, muss zunächst die optimale Produktionsfolge bestimmt werden, bei der am wenigsten Wechselzeitanteil verursacht wird. Ein Beispiel - Optimierung nach höchstem Ausstoß und kürzestem geplanten Stillstandsanteil:

Das von Bavaria Consulting entwickelte Planungsrad bildet die Anlagenbelegungsplanung als wiederkehrende Produktionsfolge ab.

Jede Planungsperiode bildet somit ein Rad, in dem die Produktionsblöcke an ihrer optimalen Ablaufstelle durchgeführt werden.

 

Innerhalb der wiederkehrenden Planungsperiode (z.B. eine Kalenderwoche) bleibt die Produktfolge gleich. Ob und wie lange ein Produktionsblock stattfindet, wird anhand der prognostizierten Bedarfe entschieden. Starke Artikel (Tonnage, Gesamt-DB, A-Artikel) werden häufig und mit langen Runs produziert. Schwächere Artikel werden weniger häufig und in kleineren Losen produziert. Die Produktionsfrequenz eines Artikels ergibt sich aus möglicher Lagerungszeit und vorhandenem Lagervolumen. Die Wechsel können besser standardisiert werden.

 

Das Planungsrad kann als Simulationsmodell aufgebaut werden.

 

Je komplexer die Anlagenstruktur und das Produktionsportfolio pro Anlage, desto mehr lohnt es sich, einen Teil der Belegungsplanung zu automatisieren. In einem Simulationsmodell wird die Produktfolge als Restriktion festgehalten, die Bedarfe pro Planperiodenset können als Variablen gepflegt werden.

 

Tiefer ins Detail: Prozesse analysieren – Schwachstellen erkennen – Abläufe verbessern und standardisieren

 

Während die Anlagenbelegungsplanung nur Verfügbarkeit und Kapazität garantiert, in dem sie Dauer und Abfolge von Prozessblöcken optimal gestaltet, sind es die Prozesse selbst, die fast immer optimiert werden können.

 

Bavaria Consulting bedient sich der Erkenntnisse des Total Productivity Managements (TPM), um die vorhandenen Prozesse zu analysieren, Schwachstellen zu eliminieren, Prozesse und Prozessbediener auf ein höheres Effizienzlevel zu heben und als Standard zu beschreiben und zu etablieren.

Kompakt

  • PLANUNGSRAD ist eine Methode zur Effizienzoptimierung der Anlagenbelegungsplanung und zur Freisetzung latent vorhandener Kapazitäten.

Unsere Erfahrung ist Ihr Erfolg!

Die Partner der Bavaria Consulting verfügen über mehr als 20 Jahre Projekt-Erfahrung im Bereich Supply Chain Management – Einkauf, Produktion / Technik und Logistik. 

Unsere Expertise ist branchenübergreifend – Food, Beverage und Pharma.

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Ihr Ansprechpartner:

Martin Mehler 

Head of Supply Chain 

Tel: 089 18 90 80 70 

E-Mail: mmehler@bavaria-group.com 

Wir freuen uns auf Sie!